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Malediven – Planung und Ankunft

Willst du ich heiraten? Nach der ersten Freude über den lang ersehnten Heiratsantrag kommen viele wichtige Entscheidungen auf einen zu. Wann soll geheiratet werden? Wo? Welche Deko? Wen laden wir ein? Und vieles mehr… Da freut man sich schon im Vorfeld riesig auf die Belohnung des Ganzen: die Flitterwochen! Aber wohin?

Das typische Reiseziel für die Flitterwochen sind natürlich die Malediven. So haben auch wir uns ziemlich schnell für diese traumhaften Inseln entschieden. Und das obwohl wir mit Ende Juni noch ein klein wenig in die Regenzeit kommen. Aber Asien wollten wir nicht, in der Karibik wären wir mitten in der Regenzeit, und die Sychellen waren einfach zu teuer.

Also die Malediven! Ab ins Reisebüro und wünsche aufzählen: Bungalow nah am Wasser, adults only, ruhig aber trotzdem Möglichkeiten für Unternehmungen. So sind wir schnell bei Meeru Island gelandet. 1200 Meter lang und 350 Meter breit, ist es eine Insel des Nord-Malé-Atolls. Auf den Bildern sah man einen wunderschönen Strand, einen ganz tollen Bungalow und ein türkisfarbenes Meer. Wir waren begeistert und haben gebucht.

Nachdem wir die nervenaufreibende Vorbereitungszeit und die traumhafte Hochzeit hinter uns hatten, haben wir uns riesig auf unsere Flitterwochen gefreut. So ging es zwei Tage nach unserer Hochzeit nach München an den Flughafen, von wo wir mit einem Zwischenstopp in Dubai unsere Reise starteten.

Auf Malé, der Hauptinsel der Malediven, angekommen, durften wir erstmal das Klima kennenlernen. Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen, waren wir dank der hohen Luftfeuchtigkeit gleich mal klitschnass. Deswegen ging es schnell in das klimatisierte Flughafengebäude. Koffer holen, durch die Immigration und ab nach draußen zu unserem Boot, welches uns auf unsere Insel bringen sollte. Die Fahrt war eigentlich ganz angenehm. Wir hatten nur wenig Wellengang, der Himmel war bedeckt sodass man wenigstens nicht die pralle Sonne aushalten musste. Nach etwa 45 Minuten Fahrt war unsere Insel auch schon in Sicht: Meeru Island!

unser Bungalow

Und tatsächlich, man kommt auf die Insel, zieht die Schuhe aus und zieht sie erst wieder an wenn man die Insel verlässt! Einfach traumhaft war die Begrüßung der Angestellten, die uns mit Bongos und Gesängen erwarteten, während wir fertig, aber mit einem riesigen Grinsen im Gesicht und voller Vorfreude, über den Steg in Richtung Empfangsgebäude laufen. Hier die nächste Überraschung: überall Sand, alles offen und kein langweiliger Empfangsschalter, sondern viele kleine Tischgruppen um anzukommen und sich entspannt mit einem Empfangscocktail zurückzulehnen. Wir hatten Glück, denn wir durften als Honeymooner gleich als erste einchecken. Keine 15 Minuten später ging es schon mit einem Golfcaddy inklusive unseres Gepäcks zu unserem Bungalow. Und ja, der Bungalow war wirklich außergewöhnlich! Ein riesiges Kingsizebett, ein großes Zimmer, Kleiderschrank, eine sehr gut gefüllte Bar (natürlich all-inclusive), ein unglaubliches outdoor-Bad mit Whirlpool, und das Beste daran: alles war sehr sauber! Kein Haar, kein Staub- oder Sandkorn, gar nichts! Ich war begeistert, doch der nächste Flash ließ nicht lange auf sich warten, denn der Ausblick war phänomenal! Von der eigenen Terasse ging es keine zehn Meter weit ins Meer. So etwas habe ich noch nie erleben dürfen! Ihr seht, ich könnte ewig weiterschwärmen. Aber das war tatsächlich noch nicht alles.